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Geschrieben am 2004-02-01 22:04:36 von Bundesligaskandal
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Tunesien
Tunesien konnte die Gruppe zwar relativ souverän gewinnen, doch restlos überzeugen konnten die Gastgeber dennoch nicht.
Zu nervös agierten sie unter dem grossen Druck der Erwartungen des heimischen Publikums
Guinea
qualifizierte sich zwar als Zweiter, doch auch die Westafrikaner hatten mit ihren Nerven zu kämpfen. Eine ganze Armada brandgefährlicher Stürmer versiebte aber auch viele Chancen. Überragend und Retter im letzten Spiel war Veteran Titi Camera, schon 1994 in Tunesien einer der auffälligsten Spieler.
Rwanda
Der Newcomer begeisterte in dem er von allen Mannschaften das meiste aus seinen Möglichkeiten machte. Gute Organisation und engagiertes Spiel brachten die Ostafrikaner beinahe an der Stelle der eigentlich turmhoch überlegenen Spieler aus Guinea in Viertelfinale
DR Congo
Die Enttäuschung, aber auch die Pechvögel. Im ersten Spiel hatte man Guinea am Rand einer Niederlage, bevor man unerklärlich einbrach. Im zweiten Spiel dominierte man Gastgeber Tunesien, bevor Schlüsselspieler Lualua zu einem Platzverweis provoziert wurde.
Die Spiele:
Tunesien - Rwanda 2:1
Rwanda, eigentlich unterlegen, hielt dank einer guten Organisation gut mit und glichen die Führung der Tunesier durch ein herrliches Freistosstor von Rafael wieder aus. Die Tunesier wurden immer nervöser, konten das Spiel aber letztendlich dank der individuellen Klasse von Santos gewinnen.
Guinea - Congo DR 2:1
Nachdem die Kongolesen knapp 60 Minuten dominierten, aber nur mit einem Tor in Führung lagen, drehten die Westafrikaner das Spiel dank ihrer Klasse im Angriff.
Stürmer stärker als Verteidiger.
Guinea - Rwanda 1:1
Das Ergebnis war eigentlich ein Witz, man konnte es aber kommen sehen. Guinea vor allem individuell, turmhoch überlegen, vergab unzählige Chancen. Nach dem Führungstor wiegte man sich in Sicherheit, konnte doch kein Spieler aus Rwanda seinem gegner etwas anhaben. Um dann doch in der Nachspielzeit nervös zu werden, und als Folge den Ausgleich nach einer Ecke zu kassieren. Eine vergebene Grosschance. es bleibt bis zum letzten Match spannend.
Tunesien - Congo DR 3:0
Congo dominierte die erste Halbzeit bis zum Platzverweis ihres Schlüsselspielers Lualua. Dieser sah sich provoziert, als er einen harmlosen Tritt in Richtung Wade seines tunesischen Gegenspielers loslies. Jener machte eine oskarreife Vorstellung daraus und der Schiedsrichter vorentschied das Match. Nachdem wieder Santos den Bann gebrochen hatte, war der Rest ein Leichtes für nun befreit aufspielende Gastgeber.
Rwanda - DR Congo 1:0
Rwanda mit leichter Dominanz, aber DR Congo zunächst mit der grössten Chance. In der zweiten Halbzeit wurden die Attacken der Spieler aus Rwanda dann schliesslich mit dem ersten Sieg bei ihrem ersten Afrikacup Endturnier belohnt.
Tunesien - Guinea 1:1
Um ein Haar hätte Guinea die Qualifikation noch verspielt. Nicht sattelfest in der Abwehr und zunehmend nervös, wirkte man hilflos nach der tunesischen Führung durch ein schönes Tor von Ben Achour am Anfang der zweiten Halbzeit. Erst einer der seltenerer Fehler in der tunesischen Abwehr rettete erst wenige Minuten vor dem Abpfiff Guinea vor dem drohenden Losentscheid mit Rwanda.
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Topic: Afrika und anderswo Special: Afrikacup 2004 > GRUPPE A
Tunesien gewinnt Gruppe A vor Guinea
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