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Geschrieben am 2004-01-30 00:01:30 von Bundesligaskandal
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Nigeria
Nach Jahren der Selbstzerstörung durch schlechtes Management, ständige Kurs- und Trainerwechsel, könnte es zum ersten Mal wieder aufwärts gehen mit den Supereagles.
Zwar wollte man auch diesmal wieder kurz vor dem Turnier einen neuen Trainer verpflichten, doch als der Engländer Bryan Robson feststellte, das man ihn nicht bezahlen konnte, sprang er wieder ab.
Und so ist unfreiwillige Minikontinuität eingezogen in die trotz der Abwesenheit von Finidi, Oliseh, und Jungstar Martins, mit Stars gespickten Mannschaft.
Angeführt werden die Supereagles von Jay Jay Okocha, für die Bolton Wanderers in grosser Form, und bereits Mitglied der Mannschaft die 1994 in Tunesien das letzte Mal den Afrikacup für Nigeria gewonnen hatte.
Marokko
Auch Marokko löste eine lange aufgebaute Mannschaft 2000 auf, nach der Enttäuschung beim Afrikcup in Ghana/Nigeria, als man in einer ähnlich gestrickten 'Todesgruppe' ausschied.
Seitdem haben die Marokkaner nicht mehr an die Klasse der WM 1998 anknüpfen können.
Doch immerhin ist die neue Generation jetzt einigermassen zusdammengewachsen und hat einige neue Talente wie Zairi, der in der französischen Ligue 1 stürmt, integriert.
Südafrika
Bei Südafrika gehts drunter und drüber. Erst ekelt der Trainer die Stars raus, dann schmeisst der Verband zwei Wochen vor dem Afrikacup den Trainer raus.
Der kann seinen 'grossen Plan' nicht mehr umsetzen während sein assistent mit dem übriggebliebenen Scherbenhaufen sehen muss, was noch zu gewinnen ist.
Der Coach klagt übrigens erfolgreich bei Gericht gegen seine Entlassung, betreut die Mannschaft aber trotzdem letztendlich nicht.
Delron Buckley ist mit dabei. Übriggebliebene Stars sind Nomvete und Zuma. Fehlen Quinton Forutne (Manchester United), Benny McCarthy (FC Porto), Shaun Bartlett (Chralton Athletic), und auch Mark Fish
Benin
ist eigentlcih auch die Geschichte von Ghan, welche mit ähnlichen Selbstzerstörungsmechanismen (jeder gegen jeden) wie in Nigeria nicht nur ihre Nationalmannschaft zugrunde richteten sondern auch ihren eigenwilligen Startrainer Cecil Jones aus dem Land jagten .
Dieser coacht nun Benin und qualifizierte sich sensationell für den Afrikacup. er führte damit erfolgreich die Arbeit seines Vorgängers zu Ende.
Benin hat kaum bekannte Spieler ausser Moussa Latoundji von Cottbus und vor allen Oumar Tchomogo von Guingamp.
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Topic: Afrika und anderswo Special: Afrikacup 2004 > Vorschau
Gruppe D: Nigeria, Marokko, Südafrika, Benin
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